Gartenbau Referenzprojekt Privatkunde Heidenrod

Keramikterrasse mit Palisadeneinfassung

Unter der vorhandenen Überdachung haben wir die Terrasse auf ein neues Niveau gebracht: 26 m² großformatige Keramikplatten im Drainmörtel, ringsum Betonpalisaden in Anthrazit, zwei Blockstufen und eine neu gesetzte Trockenmauer. An der Terrassentür haben wir den Anschluss neu abgedichtet.

Terrasse aus großformatigen grauen Keramikplatten mit anthrazitfarbener Einfassung und Sitzgruppe unter einer Überdachung in Heidenrod Heidenrod

Projektdaten

Auftraggeber
Privatkunde
Ort
Heidenrod
Umgesetzt
20. April bis 13. Mai 2026
Belag
26,25 m² Keramik, 120 × 60 × 2 cm, rektifiziert
Verlegung
gebunden im Drainmörtel, Drittelverband
Einfassung
15 m Betonpalisaden anthrazit, 2 Blockstufen

Vorher und nachher

Vom Schotterplanum zur fertigen Fläche

Verdichtete Tragschicht aus Schotter, eingefasst von Betonpalisaden, vorne die neue Blockstufe
Vorher Tragschicht verdichtet, Palisaden gesetzt
Fertig verlegte graue Keramikplatten im Drittelverband, eingefasst von Palisaden, vorne die Blockstufe
Nachher 26 m² Keramik im Drittelverband

Der Aufbau im Detail

Schicht für Schicht

Eine Keramikterrasse ist nur so gut wie das, was darunter liegt. Tippen Sie im Schnitt auf eine Schicht und sehen Sie, wie wir sie auf dieser Baustelle gebaut haben.

Fertige Terrasse aus großen grauen Keramikplatten
Schicht 1

Keramikplatte, 2 cm

Großformat 120 × 60 cm, 2 cm stark, mit strukturierter Oberfläche und nachgeschliffenen Kanten. Verlegt im Drittelverband, jede Reihe um ein Drittel versetzt. Die schmalen Fugen sind mit einem wasserdurchlässigen Fugenmörtel in Anthrazit gefüllt.

Das Projekt in Zahlen

Was in dieser Terrasse steckt

26,25 m²Keramik 120 × 60 × 2 cm
15 mBetonpalisaden in Anthrazit
2Blockstufen 100 × 35 × 15 cm
11,8 tSchotter für den Höhenausgleich
2,25 m³Beton für Palisaden und Stufen
7,9 tBauschutt und Boden entsorgt
Nass glänzende Keramikplatten spiegeln Bäume und Überdachung
Große Keramikplatte wird mit dem Saugheber verlegt

Gut zu wissen

Woraus Keramikplatten bestehen

Terrassenplatten aus Keramik sind Feinsteinzeug. Sie bestehen aus natürlichen Rohstoffen: Ton, Kaolin, Feldspat und Quarzsand.

Die Mischung wird fein gemahlen, unter sehr hohem Druck zu Platten gepresst und bei rund 1.200 °C gebrannt. Dabei schmilzt der Feldspat an und verklebt die Körner zu einer dichten Masse. Deshalb nehmen die Platten kaum Wasser auf, sind frostfest und bekommen von Rotwein, Fett oder Grillkohle kaum Flecken. Farbe und Muster sind eingebrannt und bleichen in der Sonne nicht aus.

Für draußen nimmt man 2 cm starke Platten, drinnen reichen meist 1 cm. Zwei Begriffe liest man oft: rektifiziert heißt, die Kanten sind nach dem Brennen exakt nachgeschliffen, so werden schmale, gleichmäßige Fugen möglich. Strukturiert heißt, die Oberfläche ist leicht rau und damit bei Nässe rutschhemmender als eine glatte Platte.

Weil Keramik so dicht ist, braucht sie im Mörtelbett eine Haftbrücke. Ohne Haftschlämme würde die Platte nur lose aufliegen.

Pflegehinweise Pflaster und Terrasse

Baustellentagebuch

Dreieinhalb Wochen bis zur fertigen Terrasse

Vom ersten Graben bis zur Rasensaat. Wischen oder blättern Sie durch die Baustelle.

  1. Lastverteilungsplatten liegen als Fahrweg über den Rasen entlang des Hauses
    01

    Rasen schützen

    Der Weg zur Baustelle führt durch den Garten. Lastverteilungsplatten schützen den Rasen vor den Maschinen.

  2. Alte Trockenmauer am Rand der Baustelle, dahinter der Aushub, die Stütze der Überdachung ist mit Pappe umwickelt
    02

    Aushub und Mauer

    Die Trockenmauer aus Grauwacke haben wir abgetragen, die Steine sortiert und zwischengelagert. Die Stützen der Überdachung sind mit Pappe gegen Kratzer geschützt.

  3. Graben für die Palisaden entlang der Hecke, darüber eine Schnur zwischen zwei Stäben
    03

    Graben für die Palisaden

    Schnur gespannt, Graben ausgehoben. Hier kommen die Palisaden hin.

  4. Palisadenreihe entlang einer gespannten roten Schnur, dahinter die Terrassenfläche
    04

    Palisaden in Beton

    Jede Palisade steht in Beton, entlang der Schnur gesetzt. Zusammen 15 laufende Meter.

  5. Palisaden mit Richtlatte und Zwingen, bis der Beton fest ist
    05

    Auf Linie gehalten

    Richtlatte und Zwingen halten die Oberkante gerade, bis der Beton fest ist.

  6. Offener Sockel unter der Terrassentür, darin ein alter Holzbalken
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    Unter der Terrassentür

    Unter der Tür kam ein alter Holzbalken zum Vorschein. Wir haben ihn abgeschlagen und den Anschluss neu aufgebaut.

  7. Schwarz abgedichteter Sockel entlang der Hauswand, davor Schotter
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    Abdichtung

    Grundierung und zweikomponentige Bitumen-Dickbeschichtung am Sockel, davor eine Noppenbahn.

  8. Anthrazitfarbene Blockstufe vor den Palisaden
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    Blockstufe

    Am Ausstieg zum Garten überbrücken zwei Blockstufen den Höhenunterschied.

  9. Schotterfläche unter der Überdachung, eingefasst von Palisaden
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    Höhenausgleich

    Mineralgemisch lagenweise eingebaut und mit der Rüttelplatte verdichtet, fast 12 Tonnen.

  10. Fertig abgezogene Tragschicht entlang der Hauswand
    10

    Planum fertig

    Die Fläche ist auf Endhöhe und mit Gefälle vom Haus weg abgezogen.

  11. Neu aufgesetzte Trockenmauer aus Bruchstein vor den Palisaden
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    Mauer neu gesetzt

    Die Trockenmauer steht wieder, jetzt höher und auf einem frostfreien Fundament. Ergänzt haben wir sie mit Bruchstein aus Quarzporphyr.

  12. Verlegung der Keramikplatten mit dem Saugheber auf dem Drainmörtel
    12

    Platten verlegen

    Drainmörtel abziehen, Haftschlämme auf die Plattenrückseite, Platte mit dem Saugheber setzen. Reihe für Reihe im Drittelverband.

  13. Fertige Keramikterrasse, nass vom Reinigen
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    Verfugt und gereinigt

    Fugen gefüllt, Fläche gereinigt, Terrasse abgenommen.

  14. Frisch eingesäte Rasenfläche entlang der Trockenmauer
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    Rasen neu eingesät

    Wo die Maschinen standen, haben wir Rasensubstrat aufgebracht und Spielrasen eingesät.

Verbaute MaterialienAus Rechnung, Lieferscheinen und Wiegescheinen

Belag

  • 26,25 m² Keramikplatten 120 × 60 × 2 cm, strukturiert, rektifiziert
  • Drainmörtel aus Basaltsplitt 2/5 und Trassbinder
  • Haftschlämme auf der Plattenrückseite
  • wasserdurchlässiger Fugenmörtel, Anthrazit

Unterbau

  • Höhenausgleich mit ca. 25–30 cm Tragschicht
  • 11,8 t Mineralgemisch 0/32, lagenweise verdichtet
  • Gefälle vom Haus weg

Einfassung und Stufen

  • 15 m Betonpalisaden anthrazit, 12 × 16,5 cm, 60 und 80 cm lang
  • 2 Blockstufen anthrazit, 100 × 35 × 15 cm
  • 2,25 m³ Beton für Palisaden und Stufen

Hausanschluss

  • alter Holzbalken unter der Terrassentür entfernt
  • Grundierung und 2K-Bitumen-Dickbeschichtung
  • Noppenbahn vor dem Sockel

Mauer und Garten

  • Trockenmauer aus Grauwacke neu gesetzt und erhöht
  • ergänzt mit 0,64 t Bruchstein Quarzporphyr
  • 1,25 m³ Rasensubstrat, Spielrasen-Saat

Entsorgung

  • 3,7 t Bauschutt
  • 3,8 t Erdaushub
  • 0,3 t Grünschnitt

Galerie

Rund um die Terrasse

Mauer, Palisaden und der neue Rasen. Klicken Sie auf ein Foto, um es groß anzusehen.

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